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Messgeräte

Das Beste für die Entwicklung von Kinderfüßen ist es, wenn sie so lange und so oft es geht barfuß laufen können. In unserem Alltag ist es aber nicht immer möglich. Der Boden ist je nach Jahreszeit zu heiß oder kalt, es besteht auf manchen Wegen Verletzungsgefahr oder aber der Kindergarten „verlangt“ festes Schuhwerk (warum auch immer?). Gründe gibt es viele. Und dann beginnt die Suche nach dem richtigen Schuh und die Frage, wie, um alles in der Welt soll man sich in diesem Schuh-Dschungel zurecht finden!? Hat mein Kind breite oder schmale Füße, einen flachen oder hohen Spann oder ist die Ferse sehr schmal? Und wie messe ich das dann noch aus? Zum Vermessen der Füße gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, dass einfachste ist ein Blatt, ein Stift und ein Lineal und dann gibt es die gute alte Schieblehre um die Breite zu messen, das Plus12 für die Länge und das Clevermess. Und das wichtigste: ein Kind das kooperiert ;-) Bei uns hat es am Anfang geholfen, wenn die Kinder erstmal die Füße der Eltern abzeichnen konnten (naja… eher anmalen) oder das Blattpapier auf die Fensterbank zu legen und während der Sprössling das bunte treiben draußen beobachtet schnell die Füße abzumalen. Mit dem Lineal wird dann die Länge und Breite ermittelt. Ist der Fuß naggisch rechnet man noch 1 mm für den Socken hinzu. (Immer beide Füße messen, selten sind beide Füße gleich groß/breit). Zu der gemessenen Länge kommen 12mm zum abrollen und etwa 4-5 mm zum wachsen hinzu. In der Breite etwa 2-4 mm. Wenn der Fuß Abrollt, wird er auch breiter. Die Maße sollten dann etwa alle 3 Monate neu überprüft werden.